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Tagebuch
John Banvilles Definition hat mich im Herbst 2007, als ich den Begriff zum Motto machte, am meisten fasziniert: das Gefühl, dass diese Welt unsere Heimat ist, und dass wir doch nicht in ihr daheim sind...keine Flucht, sondern der Versuch, ihr innerstes Wesen zu erkennen und uns damit auseinander zusetzen, der Versuch, uns diese Welt heimisch zu machen, so lange wir uns in ihr bewegen. Besonders interessieren mich immer wieder die Entwürfe der Jugend, die entweder so voller Elan oder voll absoluter Abkehr und Pessimismus mit der Welt umgehen. Wendy Houston erzählt in Desert Island Dances von dem Versuch, eine Idylle zu finden, einen unberührten Lokus amoenus. Schritt für Schritt lernt die Choreographin, dass die Idylle abhanden gekommen, nur um den Preis der Verdrängung, Ausgrenzung zu haben ist - Sie stellt sich den Erfahrungen, lernt, mit den Brüchen und Deformationen umzugehen.
DANCE2008 ˆ G n lt n 25.Oktober bis 8.November 2008
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