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Paysages Chorégraphiques – Filmprogramm
Sa 25. Oktober, 11 Uhr bis 18 Uhr
Neues Arena Kino
Eintritt frei
In Zusammenarbeit mit dem Institut Français München hat Sophie Becker, Dramaturgin und Kuratorin, ein Filmprogramm zusammengestellt, das Arbeiten der wichtigsten Choreographen der letzten zwei Jahrzehnte zeigt und sowohl Einblick in deren Arbeitsweise als auch in einzelne Werke gewährt.
Jeweils zur vollen Stunde ist es möglich, die Kinosäle zu wechseln.
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Großer Saal
Dokumentationen
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Kleiner Saal
Tanzfilme
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11 Uhr
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Pina Bausch
45 Minuten |
If Not, why Not?
24 Minuten |
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Tempus Fugit
26 Minuten |
12 Uhr
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Garten der Lüste – Sasha Waltz
58 Minuten |
Pavillon Noir
24 Minuten |
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Hush Hush Hush 2 Pack
26 Minuten |
13 Uhr
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Corps, accords
59 Minuten |
CarMen
26 Minuten |
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Cartes Postales
26 Minuten |
14 Uhr
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Saburo Teshigawara, danser l’invisible 57 Minuten |
Silent Collisions
27 Minuten |
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Chrysalis
26 Minuten |
15 Uhr
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Cris de corps
52 Minuten |
One Flat Thing, Reproduced
26 Minuten |
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Frankfurt Dance Cuts
27 Minuten |
16 Uhr
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Les ballets de-ci de-là
110 Minuten |
Somewhere in Between
70 Minuten |
Dokumentationen
Pina Bausch
In einem ausführlichen Gespräch blickt Pina Bausch auf ihre jahrzehntelange Arbeit als Choreographin und Leiterin des Tanztheater Wuppertal zurück. Sie berichtet von den turbulenten Anfängen, erzählt von ihren mehr als 30 Produktionen, der Zusammenarbeit mit ihren Tänzern und Tournee-Erlebnissen. Ergänzt wird die Dokumentation durch Probenausschnitte und Interviews mit langjährigen Weggefährten
Garten der Lüste – Sasha Waltz
Das Portrait zeigt einen Querschnitt durch das facettenreiche Werk der in ihren Arbeiten immer nach Grenzüberschreitung strebenden Choreographin: Angefangen von ihren frühen Stücken in den Sophiensaelen, wie Allee der Kosmonauten, über die Körper-Trilogie bis hin zu ihren Operninszenierungen und den Projekten im neuen, eigenen Spielort, dem Radialsystem V.
Corps, accords
Anhand der Entstehung von April Me wird die ungewöhnlich enge Zusammenarbeit zwischen Anne Teresa de Keersmaeker und dem Komponisten Thierry de Mey gezeigt: Wie beeinflussen sich Tanz und Musik gegenseitig? Welche Konsequenzen hat dies für die Organisation von Zeit und Raum, für das Bewegungsvokabular? Originalversion mit englischen Untertiteln
Saburo Teshigawara, danser l’invisible
Eine Reise in die Welt des Künstlers: Saburo Teshigawara berichtet von entscheidenden Erfahrungen, die sein Leben und seine Vorstellung von Tanz geprägt haben. Aufnahmen der Proben zu Kazahana und Prelude For Dawn werden ergänzt von Archivmaterial, das Teshigawaras Lebensweg dokumentiert.
Originalversion mit englischen Untertiteln
Cris de corp
Von Senegal nach Brest: Cris de Corps begleitet die Entstehung von Bernardo Montets Choreographie O.More, hält Momente des Tanzes, der Diskussion und der Inspiration fest. Mit seinem nur aus Männern bestehenden Ensemble – drei Musiker und sechs Tänzer aus Kenia, Gabun, Marokko, Griechenland und Elfenbeinküste – untersucht Montet die Idee des Fremden: Alle Performer sind „der Mohr“, sprechen den Text in ihrer eigenen Sprache.
Originalversion mit englischen Untertiteln
Les ballets de-ci de-là
Anlässlich des zwanzigjährigen Bestehens von „Les Ballets C. de la B.“ im Jahre 2006 portraitierte Alain Platel mit liebevollem Blick die Künstler seiner Compagnie, ihr soziales und kulturelles Umfeld. Neben Ausschnitten aus Werken von Koen Augustijnen, Sidi Larbi Cherkaoui, Christine De Smedt und ihm selbst zeigt Platel einzelne Tänzer zu Hause bei ihren Familien – in Gent, aber auch in Afrika und Asien – und stellt in diesem persönlichen Rahmen seine Choreographien zur Diskussion. Originalversion mit englischen Untertiteln
Tanzfilme
If Not, Why Not?
Akram Khan, pakistanisch-indischer Herkunft und in London lebend, studierte sowohl den traditonellen Khatak wie auch an der Northern School of Contemporary Dance in Leeds klassischen Tanz und Martha Graham Technik. Die Studiobearbeitung greift Elemente aus den Choreographien Kaash und Polaroid Feet auf, die durch Tricksequenzen verfremdet werden.
Tempus Fugit
Ein immer wiederkehrendes Thema des marokkanischstämmigen Flamen Cherkaoui ist die Toleranz zwischen verschiedenen Kulturen und Religionen, die Konfrontation von Tradition und Moderne. In Tempus Fugit mischt er verschiedene Tanzstile, wie orientalischen Bauchtanz, indischen Baratha Natyam oder Irish Step. Begleitet werden die Tänzer von Weltmusik der marokkanischen Gruppe Weshm um Nadjib Cherradi.
Pavillon Noir
Ausgangspunkt für Pierre Coulibeufs Film ist ein Gebäude: ein Pavillon aus schwarzem Beton, entworfen von Rudy Ricciotti, Sitz des Ballet Preljocaj in Aix-en-Provence. Die eigens für diesen Raum geschaffene Kreation verbindet abstrakte Choreographien an verschiedenen Orten des Pavillons mit satirischen Szenen aus der Arbeitswelt.
CarMen
Nostalgisch und humorvoll: Jirˇí Kylián und Boris Paval Conen nehmen Bizets Oper Carmen zum Ausgangspunkt eines burlesken Kräftemessens zwischen Carmen, Michaëla, Don José und Escamillo – dargestellt von herausragenden Protagonisten des NDT III: Sabine Kupferberg, Gioconda Barbuto, Egon Madsen und David Krügel.
Cartes Postales
Zwei Tänzer stehen im Mittelpunkt dieses Filmes: Der junge Lorenzo de Brabandère und Raimund Hoghe, kleinwüchsig und mit verformter Wirbelsäule. Postkarten aus der Ferne und Lieder über Liebe und Schmerz, u.a. von Jacques Brel, Sophia Loren, Gluck und Mahler untermalen den Dialog dieser höchst unterschiedlichen Körper.
Silent Collisions
Auf der Basis von Italo Calvinos Roman Die unsichtbaren Städte entwickelte Frédéric Flamand im Bühnenbild des amerikanischen Architekten Thom Mayne sein Stück Silent Collisions – eine Metapher auf unsere sich im ständigen Wandel befindlichen Metropolen.
Chrysalis
Die Auseinandersetzung mit Naturwissenschaften und Technik prägen Wayne McGregors Choreographien. Chrysalis bezeichnet das dritte Stadium der Insektenentwicklung, die Puppe. Die Erkundung aller vier Elemente durch eine Kunstfigur zwischen Insekt, Mensch und Maschine übersetzt McGregor mit experimentellen Belichtungsverfahren, die an die abstrakten Filme Man Rays erinnern.
One Flat Thing, Reproduced
20 Tische dominieren die Choreographie von William Forsythe, bilden den Handlungshorizont der Tänzer, die sich furios auf, unter und zwischen ihnen bewegen. Thierry de Mey verlegt das Stück in eine riesige leerstehende Lagerhalle und setzt Forsythes Sprache in eine außergewöhnliche Kombination aus Raum, Bewegung und Perspektive um.
Frankfurt Dance Cuts
Frankfurt Dance Cuts sind vier kurze, sehr unterschiedliche Tanzfilme von Lutz Gregor und ehemaligen Tänzern des 2005 aufgelösten Ballett Frankfurt: Prue Lang, Alan Barnes, Jone San Martin und Vanessa LeMat. Mit dem Körper erzählte Geschichten, vom Film Noir über Musical bis zu VideoTanz.
Somewhere in Between
Betonwände, Gänge, ein Parkhaus und Bewegungen, die aus Alltagsgesten abgeleitet sind: Meg Stuarts Choreographie basiert, so sie selbst, auf der Beobachtung von Menschen am Rande der Gesellschaft und inspirierte den französischen Regisseur und Künstler Pierre Coulibeuf zu einer assoziativen Erzählung.
In Zusammenarbeit mit dem Institut Français München, der Französischen Botschaft / Bureau du Théâtre et de la Dance und CULTURESFRANCE
Filmprogramm GegenWelten
So 2. November, 15 Uhr,
Filmmuseum im Stadtmuseum
KONTACT TRIPTYCHON
D 1992 - Regie + Buch: Lutz Gregor - Choreographie und Tanz: Nien Marie Chatz, Kurt Koegel, Dieter Heitkamp, Ka Rustler - K: Klaus Krieger - M: Michael Rodach/ Giuseppe Verdi - 30 min -
Drei Paare in "klassischen" Zweierbeziehungen - zwei Frauen, eine Frau und ein Mann, zwei Männer. Im Mittelpunkt eine eingefrorene Liebe, an den Rändern zwei offene Begegnungen - ein Triptychon. Neue Variationen über den Kreislauf von Sehnsucht und Enttäuschung, den Schmerz und die vielfältigen Möglichkeiten der Liebe - Contact Improvisation. Links und rechts eine Kamera auf einem steadycam, in der Mitte ein Drehbühne - ein gemeinsamer Tanz beginnt.
KÖNIGSKINDER
D 2001 - Regie + Buch: Lutz Gregor - Choreographie: Juan Kruz Diaz de Garaio Esnaola - K: Michael Ole Nielsen - M: Patricio Wan - Tänzer: Juan Kruz Diaz de Garaio Esnaola, Walid Agoune, Liane Stephan, Jean-Luc Yerlès, Thomas Falk, Olivier Schetrit - 70 min -
Die Geschichte der Freundschaft zwischen einem gehörlosen Jungen und einem Tänzer, der nichts mehr zu sagen hat. Ort der Handlung: eine kleine Stadt in Italien. "Ich war von der Schönheit der Gebärdensprache beeindruckt, mich begeisterte ihre choreographische Präzision. Und was noch wichtiger war: die Tatsache, dass sie untrennbar mit dem Schicksal des Sprechenden verbunden ist. Gehörlose 'tanzen' ihre Sprache und erzählen gleichzeitig, dass sie nicht sprechen können. Sie haben eine ganz andere Präsenz."(Lutz Gregor).
Den Zeitgenössischen Tanz zusammenzubringen mit der sprechenden Geste und der alltäglichen Bewegung ist Absicht des Films, der für Gregor ein weiterer Schritt zu einem 'physischen energetischen' Kino ist.
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